Zu spät für Pessimismus! Vom Handeln zum Wissen
Zu spät für Pessimismus! Vom Handeln zum Wissen
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Der Klimawandel und seine Bewältigung stellt nicht nur eine technologische, sondern vor allem eine kulturelle Aufgabe dar – eine, die den Lebensstil genauso betrifft wie die Phantasie und die Erfindungsgabe. Die Rhetoriken der klassischen Umweltbewegung haben auf breiter Front versagt – die Ressourcenübernutzung läuft ungebrochen weiter. Der Umbau der Gesellschaft zu einer postcarbonen Kultur muss vor allem dort ansetzen, wo Veränderungen des Konsum- und Mobilitätsverhaltens Gewinne an Lebensqualität mit sich bringen; das Projekt der großen Transformation muss insgesamt als eines kommuniziert werden, das lustvoll und spannend ist. In Zukunft geht es um Lebenskunst, Generationengerechtigkeit, Wege aus der Leitkultur der Verschwendung und Konzepte des guten Lebens, kurz: um das Neudenken künftiger Überlebensbedingungen.
